Rigoletto im Steinbruch St. Margarethen

Spitzentechnologie

Klassisches Opernerlebnis trifft auf modernste Licht- und Video-Kunst

Spitzentechnologie im Steinbruch St. Margarethen

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen hat sich in den letzten Jahren als Opernfestival der Superlative etabliert. Weltweit begehrte und gefeierte Künstler treten hier in den großen Rollen ihres Repertoires auf, und international renommierte Regisseure prägen den Steinbruch mit ihrer einzigartigen Handschrift als Ort für innovatives, publikumsnahes und wirkungsmächtiges Musiktheater. Gerade im Bereich der modernen technischen Umsetzung bewegt sich die Oper im Steinbruch jedes Jahr an der Spitze der Entwicklung und setzt weit über die Grenzen Österreichs hinaus beachtete Standards für die Opernproduktion im großdimensionierten Open Air-Bereich.

Heuer beschreitet die Oper im Steinbruch spektakuläre Wege für und mit Giuseppe Verdis Klassiker „Rigoletto“, der seit seiner Uraufführung 1851 das Publikum ungebrochen in seinen Bann zieht. Für die szenische Umsetzung arbeitet erstmals der seit Jahrzehnten auf allen großen Bühnen der Welt gastierende französische Regisseur und Bühnenbildner PHILIPPE ARLAUD in St. Margarethen. Für die Umsetzung zeigen sich außerdem Jean-Marc Nigon und das Video Departement Media Apparat verantwortlich.

Für seine künstlerische Vision des „Rigoletto“ verwendet er neueste Technologien und inszeniert Verdis Opernkrimi in SPEKTAKULÄREN VIRTUELLEN RÄUMEN. Er weiß sich damit ganz in der TRADITION VERDIS, des großen italienischen Opernmeisters, der für die Uraufführung seines „Rigoletto“ die ersten dreidimensionalen Bühnenbauten der Theatergeschichte sowie das allererste musikalisch genau abgestimmte Bühnengewitter auf der Bühne des Teatro La Fenice in Venedig durchsetzen konnte.

Die technische Weiterentwicklung seit der Uraufführung ist atemberaubend – und doch bleibt Philippe Arlaud mit seinem technischen Innovationsgeist ganz dem Genius Giuseppe Verdis verpflichtet. Mit 16 Projektoren der neuesten Generation erweckt er die schroffen Felsen und die wilde Schönheit der St. Margarethener Steinbruchnatur mit der hoch diffizilen Technik des Video-Mappings zum Leben. Alle Felsen werden hiermit zu RIESENHAFT DIMENSIONIERTEN PROJEKTIONSFLÄCHEN und können sich CHAMÄLEONARTIG VON EINER SEKUNDE zur nächsten in verschiedenste Oberflächen und Objekte verwandeln. Wo eben noch die strahlende Fassade eines Palastes majestätisch über der Bühne thronte, wütet schon eine Sekunde später eine wilde Feuersbrunst. Video-Mapping erlaubt auch, in optischen Täuschungen Teile der jahrtausendalten Felsmassive gänzlich verschwinden zu lassen. All diese beeindruckenden Effekte sind exakt in Einklang mit der Dramaturgie von Verdis Oper gebracht und bis in die kleinsten Vorgänge mit der Partitur abgestimmt. „Rigoletto“ erwacht so in ungeahnter Wucht und dramatischer Größe zum Leben.


Einmal mehr steht die Oper im Steinbruch in St. Margarethen so für die faszinierende Verbindung von KLASSISCHER OPERNKUNST UND INNOVATIVSTER VIDEO-TECHNOLOGIE, die das Publikum faszinieren und begeistern wird. Klassische Bühnenhandlung und atemberaubende Videowelten in perfekter Harmonie mit Verdis unsterblicher Musik: in St. Margarethen erlebt das Publikum hautnah die Innovationskraft gelebter Tradition.