Jacek Strauch

Jacek Strauch wurde in London geboren; nachdem er am Queen’s College Cambridge Medizin studiert hat, widmet er sich privat seinem Gesangsstudium, sein Operndebüt findet mit der Glyndebourne Touring Opera statt.

Bei der Belvedere-Competition in Wien gewinnt Strauch den zweiten Preis, den Verdi-Preis und den Boston-opera-Spezialpreis, der zu vielen Gastauftritten, unter anderem als Rigoletto in Nizza, Cardiff und Berlin, Tomski an der Staatsoper in München, Count in „Nozze di Figaro“, Alfio, Tonio an der Englischen Nationaloper in London, Enrico in Modena, Scarpia in Pretoria und Nantes sowie Podkolyosin in „Marriage“ von Martinú in Bonn.

Er kehrt nach Deutschland zurück, wo er Jago, Amfortas, Falstaff und Barak in Braunschweig und den „Fliegenden Holländer“, Prus in „Macropulos case“ und Wozzeck in Nuremberg gesungen hat.

In Graz bietet Strauch Amonasro, Orest, Doktor Faust (Busoni), Scarpia, Wozzeck, Germont, den Holländer, Luna, Šiškov in „House of the Dead“, Pizarro, Belisario, Rigoletto, Alfio, Tonio, Enrico, Macbeth und Falstaff sowie Wotan in „Walküre“, „Rheingold“ und den Wanderer in „Siegfried“ gesanglich dar.

An der Staatsoper Wien interpretiert Strauch die Rolle des Alfio und am Theater an der Wien jene des Amonasro gesanglich; des Weiteren ist er beim Festival Edinburgh in „Ines de Castro“, in Linz als Rigoletto, am Teatro Liceo in Barcelona als Renato, in Zürich als Germont, an der Deutschen Oper Berlin in „Der fliegende Holländer“, in „Lulu“ in Amsterdam mit „Die Soldaten“, in Genf als Wanderer, Nabucco und Rigoletto, in Prag als Rigoletto, Germont, Renato und Scarpia sowie beim Festival Bregenz und im Festspielhaus Salzburg als Amonasro zu hören gewesen.

In Mannheim singt Strauch den „Fliegenden Holländer“ und Alfio, in Halle „Rheingold“ Wotan und den „Holländer“, in St. Gallen vier Schurken in „Hoffmanns Erzählungen“, im Stadium in Basel Gianni Schicchi, Fallstaff und Nabucco und in Erfurt Amonasro.

Andere Engagements führen Strauch nach Tel Aviv als Jack Rance, nach Karlsruhe als Amfortas und Falstaff, zum Stadium in Hannover als Amonasro, nach Rom als Wozzeck und Faninal, nach Braunschweig als „Holländer“, an die Staatsoper München für Tomsky in „Pique Dame“ und für „Lulu“. Er singt in Graz die Rolle des Balstrode in „Peter Grimes“, in Köln in „Scherz, Ironie und tiefere Bedeutung“ ebenso wie in „Katia Kabanova“, an der Color Line Arena in Hamburg Nabucco, in Sevilla Scarpia, in Luxemburg und Eutin Amonasro, in Kassel Falstaff und in Dublin in „Gianni Schicchi“ / „Florentinische Komödie“ und Germont.

Seine letzten Auftritte bis 2017 inkludieren Amonasro in Tokyo, Falstaff in Dortmund, Amonasro, Enrico, Wanderer, Alberich „Rusalka“, „Hänsel und Gretel“ und „Rusalka“ in Cottbus, Gianni Schicchi in Wien, „Der fliegende Holländer“ und „Mazeppa“ in Bremen, Gianni Schicchi in Wuppertal, Balstrode in „Peter Grimes“ in Bielefeld, Rigoletto in Trier, Telramund in Ostrava, Rigoletto in Augsburg, Tonio und Michele am Gut Immling sowie Lindorf, Coppelius, Dapertutto und Mirakle in Basel. Strauch singt 2016/17 Jochanaan in Warschau, in „Falsche Welt, Dir trau ich nicht“ in Trier und beim Festival Bergen.

2017 wird Jacek Strauch als Amfortas und Hans Sachs in Chemnitz und beim Festival St. Margarethen in „Rigoletto“ zu hören sein.