Sorin Coliban

Sorin Coliban wurde in Bukarest geboren und studierte an der dortigen Musikakademie und an der Rossini-Akademie in Pesaro.

Er sang u.a. am Londoner Covent Garden, an den drei Pariser Opernhäusern, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, Lausanne, Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper und am Amsterdamer Concertgebouw, in Luzern, St. Gallen, an der Deutschen Oper am Rhein, Opéra de Monte-Carlo, bei den Bregenzer Festspielen und an der Wiener Volksoper. 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen in der Ring-Inszenierung von Frank Castorf unter der Leitung von Kirill Petrenko. 2015 sang er Peneios (Daphne) in der Berliner Philharmonie unter der Leitung von Marek Janowski und Fasolt (Das Rheingold) in Budapest.

Er singt die großen seriösen Basspartien von Verdi (Fiesco, Procida, Ramfis) und Wagner (Holländer, Gurnemanz, König Marke). Seit 2009 ist er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo er u.a. als Monterone (Rigoletto), Filippo und Großinquisitor (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Sarastro, Basilio (Il barbiere di Siviglia), Alidoro (La Cenerentola), Gremin, Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt und Fafner oder Raimondo (Lucia di Lammermoor) überzeugte.

Zukünftige Pläne inkludieren u.a. Basilio, Ramfis und Verdis Messa da Requiem in Wien sowie sein Japan-Debüt als Sarastro.