Vladislav Sulimsky

Geboren in Weißrussland, absolvierte Vladislav Sulimsky das Rimski-Korsakow Konservatorium in St. Petersburg und nahm an Meisterklassen bei Elena Obraztsova, Dimitry Hvorostovsky, Vladimir Atlantov, Dennis O´Neal und Renata Scotto teil. Er gewann den zweiten Platz beim Elena Obraztsova Wettbewerb in Moskau und erste Preise bei der International Rimski-Korsakow Competition und dem prestigeträchtigen Giacomo Lauri-Volpi Wettbewerb in Rom. Seit 2004 ist Sulimsky Mitglied des Mariinski-Theaters, wo er beispielsweise den Rodrigo in «Don Carlo» und den Germont in «La Traviata» sang sowie - an der Seite von Anna Netrebko - den Belcore in «L´elisir d´amore». Des Weiteren trat er in der Opéra de Paris, dem Teatro Real in Madrid, dem Teatro Regio di Torino und an der Deutschen Oper in Berlin auf. Im Bolschoi-Theater in Moskau stand er in Tschaikowskis «Zauberin» und in seiner Paraderolle als Eugen Onegin in der gleichnamigen Oper auf der Bühne.


In der Saison 12-13 gab Sulimsky sein Debüt am Musiktheater Malmö als Miller in Verdis „Luisa Mille". Darauf folgte im Jahr 2013 eine Europatournee mit Anna Netrebko und Tschaikowskis „Jolanthe". In den folgenden Saisonen trat er neben Netrebko in „Il Trovatore" im Mariinski-Theater und in „Don Carlo" auf dem Baden-Baden Festival auf. Zudem sang er bereits im Theater an der Wien, in Helsinki und in Dallas. 15-16 ist er abermals in „Eugen Onegin" zu erleben und debütiert an der Basel Oper in der Titelrolle des „Macbeth" von Verdi. 2017 wird er als Tomsky in Tschaikowskis „Pique Dame" an der Oper Stuttgart zu sehen sein.