Simon Schnorr

Der Bariton Simon Schnorr, geboren in München, trat bereits in jungen Jahren als Alt-Solist des Tölzer Knabenchores an den bedeutendsten europäischen Opern- und Konzerthäusern auf. Anschließend studierte er bei Markus Goritzki, Hans-Joachim Beyer, Roland Hermann, in der Liedklasse Shirai/Höll und derzeit bei Margreet Honig in Amsterdam. Er besuchte Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Hampson, Ernst Haefliger, Kurt Widmer und Kiri te Kanawa. Eva Wagner-Pasquier lud ihn ein an der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence teilzunehmen.


Bereits während des Studiums gastierte Simon Schnorr an der Oper Leipzig, bevor er am Staatstheater Karlsruhe Partien wie Ping in Turandot, Pelléas in Pelléas et Mélisande, Donner in Rheingold und mit großem Erfolg die Rolle des Traveller in Brittens "Death in Venice" sang. Simon Schnorr gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Salzburger Osterfestspielen, dem Edinburgh Festival, dem Verbier Festival, am Staatstheater am Gärtnerplatz, sowie am DNT Weimar. 2012 sang und spielte er als Giacomo II an der Seite von John Malkovich in dessen Musiktheaterprojekt "The Giacomo Variations" und wurde für eine Nordamerika-Tournee wieder eingeladen.


Seit der Spielzeit 2009/10 ist Simon Schnorr Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater und singt hier Rollen wie Don Giovanni, Onegin, Conte Almaviva, Guglielmo, Eisenstein, Dandini und Belcore. 2014 gab er sein Debüt als Eugen Onegin beim Glyndebourne Festival. 2015 sang er als Konzertsänger zwei Uraufführungen: Enjott Schneiders "Sancta Trinitas" in Bayreuth sowie Jacob de Haans "Markus-Passion" für den Bayerischen Rundfunk in München. Er debütierte im Herkulessaal München mit G. Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowie in der Philharmonie Essen mit C. Orffs Carmina Burana. Gleichzeitig wurde er Preisträger der International Classical Music Awards (ICMA) 2013 in der Kategorie Baroque Vocal als Mitglied des Vocalensembles „Capella Murensis“. Simon Schnorr arbeitete mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Wiener Akademie, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado, Marc Albrecht, Leo Hussain, Martin Haselböck und Jacques Delacote zusammen.