Idunnu Münch

Idunnu Münch wurde 1993 in München geboren. Bis zu ihrem Abitur erlernte sie das Geigenspiel, nahm Klavierunterricht und Ballettunterricht, besuchte die Sing- und Musikschule in München und begann in der Domsingschule München und 2007 bei den Münchner Chormädchen mit dem Chorgesang. Nach bestandenem Abitur studierte sie ab 2012 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Frieder Lang, Fenna Kügel-Seifried und Michelle Breedt.

Die Mezzosopranistin war in zahlreichen Produktionen der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München zu erleben. 2011 debütierte Idunnu Münch beim Isny Opernfestival als Försterin bzw. Eule in Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ und sang dort 2012 Gertrude in Gounods „Romeo et Juliette“. 2013 stellte sie sich in München als Tirinto in Händels „Imeneo“ vor, nachdem sie dort bereits die Gräfin in Lortzings „Opernprobe“ verkörpert hatte. 2014 gab sie im Prinzregententheater ihr Debüt als Herodias in der Münchner Erstaufführung von Mariottes „Salome“, 2015 sang sie erstmals die Marcellina in Mozarts „Le nozze di Figaro“. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Idunnu Münch Elevin der Oper Stuttgart und gab ihr Hausdebüt als Page in Strauss‘ „Salomé“. In der Spielzeit 2016/17 ist sie dort auch als Cherubino in Mozarts „Le nozze di Figaro“, Mary in Wagners „Der fliegende Holländer“ und Olga in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ zu erleben.

Bei den Salzburger Festspielen debütierte Idunnu Münch 2013 begleitet vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton. 2014 kehrte sie zu den Salzburger Festspielen zurück - diesmal als dritte adelige Waise in Strauss‘ „Der Rosenkavalier“, einer Neuproduktion unter der Leitung von Franz Welser-Möst, begleitet von den Wiener Philharmonikern.

Ihr Konzertrepertoire umfasst neben zahlreichen Kantaten von Bach auch Beethovens „Messe C-Dur op. 86“, Brahms‘ „Alt-Rhapsodie“, den Historicus in Carissimis „Jephte“, Haydns „Nicolai-Messe“, Knezeks „Missa brevis in D“ sowie Haydns „Arianna a Naxos“ und Mozarts „Requiem“. Bei den Salzburger Festspielen 2014 wirkte sie in einem Konzert der Camerata Salzburg unter der Leitung von Theodor Guschlbauer mit. 2014/2015 sang sie Konzerte in der Reihe „Paradisi Gloria“ des Münchner Rundfunkorchesters, im November 2015 folgt ihr Debüt bei den Nürnberger Symphonikern.

Der Liedgesang bildet für Idunnu Münch einen wichtigen Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens. So erarbeitete sie sich bereits ein umfangreiches Lied-Repertoire von Beethoven, Berg, Brahms, Grieg, Hirshbein, Mozart, Schubert, Schumann, Schweinitz und Wolf.

Foto: © Martin Sigmund