Esther Dierkes

Die Sopranistin Esther Dierkes ist seit (ab) der Spielzeit 2015/16 Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart, an welcher sie als Berta (Der Barbier von Sevilla), Michael (Peter Pan), Ein Sklave (Salome), Barena (Jenufa) und Frasquita (Carmen) zu hören (sein) ist (wird).

Sie studierte Operngesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main in der Klasse von Prof. Hedwig Fassbender. Esther Dierkes ist Stipendiatin des „Richard-Wagner-Verbands“ und erhielt das Stipendium der katholischen Studienstiftung „Cusanuswerk“. Sie wird zudem durch die „Da Ponte” Stiftung und Yehudi-Menuhin „Live Music Now“ e.V. gefördert.

In der Spielzeit 2014/15 war Esther Dierkes unter der Schirmherrschaft von Anna Netrebko als Gerda in Sergej Banewitschs Die Schneekönigin im Schloss Esterházy und als Csárdásfürstin in der Reihe Oper für Kinder an der Oper Frankfurt zu erleben und sang den Cupido in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt am Staatstheater Darmstadt.

Bereits während ihres Studiums gestaltete sie beim „Festival junger Künstler“ in Bayreuth den Jules Favre in der Uraufführung von Richard Wagners Eine Kapitulation und war am Staatstheater Darmstadt als Louise in Albert Lortzings Die Opernprobe, wie auch als Sand- und Taumännchen in Humperdincks Hänsel und Gretel zu hören. Am Schauspiel Frankfurt war Esther Dierkes in Max Frischs Biedermann und die Brandstifter und Dennis Kellys DNA zu erleben, welche mit dem „Günther-Rühle Preis“ ausgezeichnet wurde. Zudem war sie als Lauretta in Puccinis Gianni Schicchi und in den Kinderproduktionen zu Mozarts Don Giovanni, Die Entführung aus dem Serail und als Csárdásfürstin an der Oper Frankfurt zu hören.

Esther Dierkes besuchte Meisterkurse bei Gerd Uecker, Edith Wiens, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch. Sie konzertierte mehrfach in der Kölner Philharmonie, in der Alten Oper Frankfurt, mit den Duisburger Philharmonikern, dem Polish Chamber Philharmonic Orchestra und der Nordwestdeutschen Philharmonie und arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Ralf Otto, Peter Eötvös und Bertrand de Billy zusammen.


Foto: © Esther Dierkes