Steinbruch St. Margarethen

Seit 1996 ist der Steinbruch von St. Margarethen ein in Europa tonangebender Treffpunkt für internationale Opernfreunde. Die Open Air-Bühne im Burgenland verbindet auf natürliche Art die Kulturen und Menschen aus Ost und West. Der Standort im Zentrum einer historisch bedeutenden Kulturlandschaft verspricht eine Reise in einzigartige Erlebniswelten. Mit dem Qualitätsanspruch, populäre und hochwertige Opernproduktionen zu bieten, sind die Festspiele in gleichem Maße Anziehungspunkt für ein begeisterungsfähiges Publikum sowie für internationale Opernstars und Musikergrößen.

Die größte Naturbühne Europas

Der Steinbruch in St. Margarethen ist die größte Naturbühne Europas. Dieser natürliche, 7.000 m² große Konzertsaal unter freiem Himmel ist dank seiner Akustik und seiner beeindruckenden Atmosphäre Oper per se. Die natürliche und die künstliche Architektur des Steinbruchs zeigt über die Musik hinaus emotionale Wirkung auf die allabendlichen 4.700 Opernbesucher.

 

Wo die Natur ihre Magie entfaltet

Eingebettet in die Landschaft des Neusiedler Sees besitzt die Region als UNESCO-Weltkulturerbe „außergewöhnliche Bedeutung für die gesamte Menschheit“. Denn der Steinbruch St. Margarethen bietet einen tiefen Einblick in die Erdgeschichte. Vor 20-30 Millionen Jahren war er Teil des Meeres. Sein Kalksandstein ist durch fossilreiche Meeresablagerungen gezeichnet. Mit etwas Glück findet man urzeitliche Muscheln, Korallen, Seeigel und Knollenalgen. Der Kalksandstein, der schon für den Bau des Wiener Stephansdomes und der bedeutendsten Wiener Ringstraßenbauten verwendet worden war, variiert je nach Sonnenlicht in Farbe und Formation.

Ein Ort, an den man gerne zurückkehrt

Der monumentale Stein, das spezielle Klima, die einzigartige Flora und Fauna, die unvergleichliche Akustik, die Art und Weise, wie einen dieser Ort für einige Stunden in Besitz nimmt, sind Bestandteile eines unvergesslichen Festspielerlebnisses. Der Steinbruch weckt Gefühle, erzeugt Zuneigung, verbindet. Er ist ein exklusiver Platz, an den das Publikum immer wieder gern zurückkehrt.

Stein aus St. Margarethen & 150 Jahre Ringstraße

Was wäre Wien ohne seine Ringstraße? Der Prachtboulevard rund um den ersten Bezirk sollte nach dem Willen von Kaiser Franz Joseph das Erscheinungsbild seiner Residenzstadt an das große Vorbild Paris heranführen. Die gefragtesten Architekten der Epoche planten repräsentative Bauten und Palais. Auf der Großbaustelle wurden unglaubliche Mengen an Ziegel vom Wienerberg verbaut. Der Stein aber kam u.a. aus dem Steinbruch von St. Margarethen. Am 1. Mai 1865 hat Franz Joseph „seine“ Wiener Ringstraße offiziell eröffnet. 2015 feiert Wien somit ihren 150. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen. Der schönste Boulevard der Welt beherbergt nicht nur eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, sondern auch große Parks, wichtige Monumente und vieles mehr.
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Der Steinbruch in Bildern

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Die Festspielregion

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